«Ich würde den Gästen auf die Nerven gehen»

15. Januar 2024

Wie oft sind Sie in den letzten zwölf Monaten auf Ihren Sieg am marmite youngster angesprochen worden?

Viel zu oft! Aber im Ernst: Manchmal war es mir fast ein wenig peinlich, so sehr im Mittelpunkt zu stehen. Für mich war und ist dieser Titel vor allem ein Ansporn, mich weiter zu verbessern.

Was hat der Titel Ihnen sonst noch gebracht?

Zunächst einmal Selbstvertrauen. Es ist ein grossartiges Gefühl, den wichtigsten Nachwuchswettbewerb der Schweizer Gastronomie zu gewinnen. Und natürlich macht sich das ausgezeichnet im Lebenslauf. Auch mein Netzwerk konnte ich vergrössern, da viele Leute auf mich aufmerksam wurden. Und ich habe eine Wildcard fürs Halbfinale des Goldenen Kochs bekommen, da will ich wieder alles aus mir herausholen.

Seit diesem Herbst gehören Sie zum Team des IGNIV Zürich, erzählen Sie uns davon!

Das Schönste für einen Koch ist, wenn alle jeden Tag ihr Bestes geben und gemeinsam Grosses erreichen wollen. Genau das ist im IGNIV der Fall. Küchenchef Daniel Zeindlhofer ist fachlich und menschlich top. In unserer ganz eigenen Küchensprache würde man sagen: einfach pfotig.

Haben Sie noch Kontakt zu Maximilian Müller, der beim youngster 2018 siegte und im Restaurant Pavillon Ihr Küchenchef war?

Wir tauschen uns täglich aus und schwelgen in Erinnerungen. Max hat mich ja damals motiviert, am Wettbewerb teilzunehmen, und war immer ein Vorbild für mich.

Könnten Sie sich vorstellen, statt in der Küche im Service zu arbeiten?

Das wäre keine gute Idee. Ich bin viel zu direkt und würde den Gästen auf die Nerven gehen. Vor den Kolleginnen und Kollegen im Service, die auch unter Hochdruck stets lächeln, habe ich allergrössten Respekt.

Pierrick Sarrot, der Service-Sieger 2023, arbeitet nur ein paar Schritte von Ihnen entfernt im Storchen. Sehen Sie sich hin und wieder?

Durch unsere gemeinsamen, von marmite organisierten Reisen nach Südafrika und Sizilien sind wir gute Freunde geworden. Leider hatte Pierrick schon in den Storchen gewechselt, als ich im Baur au Lac anfing. Wenn ich einmal einen Chef de Service in meinem eigenen Restaurant brauche, ist er meine erste Wahl.

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